Minimales Reisen: Voll infiziert reisen

minimales reisen

Als ich mich 2020 bei der AG Minimales Reisen um eine Artist Residency in der Kunsthalle Below bewarb, konnte ich nicht ahnen, in welch‘ einen Sog von neuen Reise-Ideen es mich da hineinziehen würde.

Ein Leporello von Herrn B.
Margarete und die Zimmerreise

Souvenir, Erinnerung, Andenken

Immer wieder beschäftigt mich in meiner künstlerischen Arbeit dieses Wort, das aus dem Französischen kommt: ‚se souvenir = sich erinnern‘.
2020 hatte ich mich mit dem Titel „Souvenir oder die Fäden der Erinnerung“ zur OPEN ART in Freiburg beworben. Leider wurde aus bekannten C-Gründen nichts aus dem Festival, denn die Kunst durfte, sogar im öffentlichen Raum, nicht mehr stattfinden. Was mir blieb, waren ein paar Fotos von meinem ‚Probelauf’ in den ersten Märztagen und ein Berg Wolle, die ich für meine Arbeit dort bereits angeschafft hatte.Daraus habe ich – im wahrsten Sinne des Wortes – mein aktuelles Projekt #mydailycoroenchen gesponnen.

Heute aber füllt ein neues Souvenir einen weiteren Schub im großen Archivschrank meines Ateliers. Das Mitbringsel einer Zimmerreise, die ich vor kurzem in die Nachbarstadt Erlangen unternommen habe:
‚Margarete oder eine gute Nudel muss nicht über den Brenner’.
Im Gegenzug wurde meine Wohnung vom Gastgeber des Erlanger Zimmers besucht. Sein Souvenir für mich:  ein zauberhaftes Leporello mit Fotos, die meine Räume aus einem, mir neuen, Blickwinkel zeigen. Der Austausch unserer Souvenirs erfolgte gestern Abend. Und, wie es nach Reisen so ist: schon hätte ich Lust darauf, wieder zu verreisen.
Nicht nur wegen eines Souvenirs.

Zimmerreisen und so …

Stefie Steden, Künstlerin in Berlin sowie Erfinderin, Gründerin und ‚Chefin‘ der Kunsthalle Below, begeisterte mich sofort mit ihrer Idee der „Parallelprotokolle“. Gleich, als ich nach dem einwöchigen Aufenthalt, nach Franken zurück kam, berichtete ich meiner Künstlerkollegin Ruth Bergmann und wir schrieben aus der Ferne mit zum Thema ‚Brunnen‘.

Reisen in fremde Zimmer


mit dem ganz besonderen ‚Service‘ der
AG Minimales Reisen

Eine Linie gehen

20 Minuten

1000 Schritte

„Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind Kleinigkeiten zu dem, was in uns liegt.
Und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.“
Henry David Thoreau

Was liegt davor, was dahinter?

Kleiner Radius

Wenn man in Sachen ‚Minimales Reisen‘ unterwegs ist, begrenzt man den Radius von Ausflügen automatisch – mal ganz davon abgesehen, daß dafür sowieso kaum Zeit ist, nach mehreren Stunden konzentrierter Arbeit in der Kunsthalle Below.

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Ausblick

Schön!

Neben neuen Künstlerkolleginnen lernt man neue Orte kennen. Vorrangig: Kunstorte. Vom charmanten Kunstspeicher über die zauberhafte Töpferei bis hin zum gigantisch wirkenden Kulturhaus.

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