Langzeitbeobachtung / 178
Während der Pandemie verkleinert sich mein Bewegungsradius auf das Atelier PAS und den Fürther Stadtpark. Was zunächst als Einschränkung erscheint, verändert meinen Blick: Das Vertraute wird zum Beobachtungsraum.
Über ein Jahr hinweg entstehen Fotografien, die Spuren meist nächtlicher Anwesenheit festhalten. Sie erzählen von Nähe und Distanz, von Abwesenheit und Erinnerung – und von der Sehnsucht nach Gemeinschaft, die sich gerade in den scheinbar leeren Räumen zeigt.
Die Langzeitbeobachtung macht sichtbar, wie sich Wahrnehmung verändert, wenn die Welt auf wenige Orte zusammenschrumpft.
Serie: 178 Fotografien
Entstehungszeit: 10. April 2020 – 12. April 2021
Installation mit fünf Kunststoffbehältern, jeweils gefüllt mit 178 Fotografien.
Ausgestellt: 2025, DIE WORTEREI, Kultur.Lokal.Fürth
Über die anerkennenden Worte unseres Oberbürgermeisters Dr. Thomas Jung zu dieser Arbeit habe ich mich sehr gefreut. Hier weiterlesen
