Atelier PAS
Petra Annemarie Schleifenheimer

Letzte Worte – Letzte Wünsche

Ein Tag voller Begegnungen beim Mittelfränkischen Hospiztag in Weißenburg

Mit meiner Arbeit LETZTE WORTE war ich zum diesjährigen Mittelfränkischen Hospiztag in Weißenburg eingeladen Die 23 bedruckten Paradekissen fanden in dem modern gestalteten  Gebäude der Mittelschule an einer ganz zentralen Stelle ihren perfekten Platz: auf der Treppe zum 1. Obergeschoss – mitten im Geschehen und mitten unter den Menschen.

Rund 300 Besucher:innen begegneten an diesem Tag meiner Arbeit. Daraus entwickelten sich unzählige berührende, offene und empathische Gespräche. Viele Gäste nahmen sich – zwischen Vorträgen und Workshops – Zeit, lasen die aufgedruckten letzten Worte und Wünsche. Davon inspiriert ließen sie sich darauf ein, eigene Gedanken und Erinnerungen zu teilen. Zahlreiche weitere ausgefüllte Karten kamen zu meinem work in progress ergänzend hinzu.

Das Motto des Tages: Cape diem

Besonders schön waren für mich auch die Begegnungen mit Menschen, die LETZTE WORTE bereits an anderer Stelle kennengelernt hatten:  Oberbürgermeisterin Eva Reichstadt, die meine Arbeit in diesem Jahr bereits in der Ausstellung in der Kunstschranne Weißenburg besichtigt hatte. Auch Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster brachte eine ganz persönliche Verbindung mit: Er hatte im Frühjahr, bei der Eröffnung der BBK-Ausstellung ON TOUR in Ansbach, eine Karte mit eigenen „Letzten Worten“ eingeworfen.

Frau Dr. Christine Puff, 2. Vorsitzende des Ambulanten Hospizdienstes Altmühlfranken, die meine Arbeit eigens für diesen Tag ausgewählt hatte, kam mit Herrn Landrat Markus Gläser zu uns.

Ein Tag, der einmal mehr gezeigt hat, wie viel Gesprächsstoff in wenigen Worten stecken kann. Und wie Kunst Begegnungen ermöglicht.

Manche Begegnungen lassen sich kaum in Worte fassen. Aber vielleicht erzählen die folgenden Bilder ein wenig von diesem besonderen Tag.