Auf Einladung des BBK Nürnberg Mittelfranken ging meine textile Installation LETZTE WORTE im April 2026 mit auf Reisen. Zur Vernissage im Kunsthaus R3 am Freitag, den 10. April 2026, folgten auf kurze, prägnante Einführungen intensive Gespräche zwischen den Gästen und uns Künstler:innen über die ausgestellten Arbeiten.

Der Bezirkstagspräsident und das Bienenvolk
Der Bezirkstagspräsident von Mittelfranken, Peter Daniel Forster, spannte in seinem Grußwort einen charmant gereimten Bogen durch die Reihe der Ansbacher Amtsinhaber:innen. In seiner Ansprache nahm er dann Bezug auf ausgewählte Werke der Ausstellung und stellte eine ebenso überraschende wie treffende Verbindung zwischen den Bienenvölkern vor dem Bezirksrathaus und der Wachsarbeit von Christa Gallert Zirzow her.

Die Hausherrin begrüßt
Elisabeth Meisel, erste Vorsitzende des Kulturforums Ansbach, hieß die Gäste herzlich willkommen und nahm sich im Anschluss viel Zeit für persönliche Gespräche mit uns Künstler:innen.

rechts: Astrid Rahn-Schmidt
links: Textilkünstlerin Biljana Mihaylov
Was der BBK leistet
Ulrike Manestar und Bernd Telle, Vorstandsmitglieder des BBK Nürnberg Mittelfranken, gaben Einblicke in die vielfältige Vereinsarbeit. Im Anschluss stellten sie die jurierten Künstler:innen sowie deren ausgestellte Werke vor. Auch die sorgfältig gestaltete Begleitbroschüre zur Ausstellung fand dabei besondere Erwähnung.


Work in progress
Im Jahr 2025 begann ich, meine textile Raumarbeit LETZTE WORTE um eine weitere Ebene zu erweitern: Seither werden die Besucher:innen durch ein partizipatives Element einbezogen und eingeladen, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, welche Worte – irgendwann einmal – ihre letzten sein könnten.
Auch wenn er zunächst anmerkte, dass es dafür vielleicht noch etwas zu früh sei, war es bei der Vernissage in Ansbach ausgerechnet Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster, der als Erster eine der Karten ausfüllte.
Die Paradekissen berührten an diesem Abend erneut viele Gäste – im übertragenen wie im wörtlichen Sinne, denn Berührung war ausdrücklich erlaubt. Zahlreiche Karten mit sehr persönlichen Gedanken kamen im Laufe des Abends hinzu.





Viele Hände trugen zum Gelingen bei
Ein besonderer Dank gilt der Hängekommission des BBK, die mit großem Feingefühl die Werke im Kunsthaus arrangiert hat. Ebenso danke ich Hans Ruppert, zweiter Vorsitzender des Kulturforums Ansbach, für die großzügige Versorgung – und Onida, die mit ihren Vocals der Vernissage eine ganz eigene Atmosphäre verlieh.

dieses Foto verdanken wir allerdings Danne, dem Tätowierer