Am Sonntag, 3. Mai 2026, waren meine Kolleginnen Lisa Lang und Maria del Pilar vom BBK Nürnberg / Nordbayern, gemeinsam mit mir zu einem Artist Talk ins Kunsthaus R3 in Ansbach eingeladen.
Die Anreise gestaltete sich zunächst schwieriger als gedacht: Zahlreiche Foodtrucks und eine Oldtimer-Show blockierten die historische Innenstadt samt Zufahrtswegen. Dennoch erreichten wir den Veranstaltungsort – zu Fuß durch malerische Gassen – rechtzeitig.

Vor Ort versammelte sich ein kleiner, interessierter Kreis um die BBK-Vorstände Ulrike Manestar und Bernd Telle, die Initiatoren und Organisatoren der BBK Kunst-Tour. Bernd Telle führte die Zuhörer:innen mit viel Gespür und Herzlichkeit durch die Ausstellung. In seiner Moderation gelang es ihm, uns Künstlerinnen Einblicke in unsere Arbeiten zu entlocken – von der Entstehung über die Arbeitsweise bis hin zu zukünftigen Projekten. So entstand ein lebendiger Austausch, der nicht nur den Gästen, sondern auch uns untereinander neue Perspektiven eröffnete.



Einfach WOW (*)
Die BBK-Ausstellung „ON TOUR“ in Ansbach läuft inzwischen seit drei Wochen. Mein besonderer Blick galt an diesem vorletzten Ausstellungssonntag der Acrylbox meines partizipativen Projekts „LETZTE WORTE“.
Seit der Vernissage vor gut drei Wochen haben sich darin fünfundzwanzig neu beschriftete Karten angesammelt. Die Gedanken, die Besucher:innen im Dialog mit meinen bedruckten Paradekissen festhalten, sind ebenso vielfältig wie berührend – nachdenklich, intim, humorvoll und spontan.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die den Mut finden, ihre persönlichen Botschaften zu teilen.
Bis zum Sonntag, 10. Mai 2026 kann die Ausstellung noch besucht werden und ich freue mich auf weitere ausgefüllte Karten.


* „WOW“ – so sollen übrigens die letzten Worte des Apple-Gründers Steve Jobs gelautet haben. Eine Überlieferung, die auf bemerkenswerte Weise zum offenen, vielstimmigen Charakter meines Projekts „LETZTE WORTE“ passt.
Zum Prozess meines Work in Progress:
Alle ausgefüllten Karten werden von mir eingescannt und anschließend wieder in die Box zurückgelegt. So wächst nach und nach ein sichtbares Archiv – ein kollektives Vermächtnis der Menschlichkeit.
