Langzeitbeobachtung 12 1/2 – Die Mikro-Vernissagen
Das Ereignis war keine Ausstellungseröffnung, sondern die vielen Gespräche dazwischen.
Im Frühsommer 2026 entstand im Rahmen meiner Ausstellung „Wenn der Weg unscharf wird, bleibt nur das Hüpfen von Fleck zu Fleck“ ein neues Format.
Anstelle einer klassischen Vernissage lud ich während der gesamten Ausstellungsdauer zu persönlichen Mikro-Vernissagen ein. In kleinen Gruppen oder im Gespräch zu zweit entstanden Begegnungen, die weit über die gezeigten Arbeiten hinausführten. Die abschliessende spontane Mikro-Finissage war mein persönliches Highlight und der Schlusspunkt des Zeitraums von 12 1/2 Wochen.
Die Gespräche wurden zum eigentlichen Ausstellungsraum. Was zunächst als Experiment begann, entwickelte sich zu einer Langzeitbeobachtung über Zeit, Aufmerksamkeit und die Rolle persönlicher Begegnungen im Kontext von Kunst.
Fortsetzung folgt.