Atelier PAS
Petra Annemarie Schleifenheimer

Im „Fürther Kiez“

„Und von wem sind die Fotografien?“

Wir sitzen schon eine ganze Weile im Bistro des BABYLON Kinos. Der Raum hat sich inzwischen gut gefüllt – wahrscheinlich, weil es draußen für einen Maitag unangenehm feuchtkalt ist.

Meine Arbeit „Verwobene Flecken“ im BABYLON Kino, Fürth

Mit der Entdeckerin heute: Bier, alkfrei

Mein Gast an diesem Abend, Elke Heinemann, Entdeckerin, langjährige Freundin, aus unserem „Fürther Kiez“ und umtriebige Chefin von Frida Frauenreisen, hat ein Bier bestellt. Alkoholfrei. Von der Landwehr Bräu bei Rothenburg.

Wir sind längst in ein Gespräch vertieft, das zwischen Reisen, Kunst, Sport, Erinnerungen und Gedanken über unser Leben hier in Fürth mäandert, als mich diese unerwartete Frage plötzlich zurück ins Hier und Jetzt holt.

Elke Heinemann unter meinen „Wasser Bildern“

Gleich zu Beginn unserer Begegnung hatte ich Elke vor meinen Bildern festgehalten. Die Fotoarbeiten, die sich mein Gast hier ansieht, beschäftigen sich mit dem Wasser im Fürther Stadtpark.

Metall oder kein Metall, das ist hier die Frage

Schon anfangs hatten wir darüber gesprochen, wie ich meine Objekte – die „Flecken“ – herstelle. Ungläubig befühlte Elke die Arbeiten, die metallisch wirken und sich auch so anfühlen.

Als ich dann von meinen Spaziergängen im Stadtpark erzähle, von der Unschärfe, die ein Weg annimmt, wenn man ihn oft genug gegangen ist, wird ihr der Zusammenhang klar:
Alle derzeit ausgestellten Arbeiten stammen von mir – auch wenn sie, ihrer jeweiligen Gattung nach, durchaus von zwei verschiedenen Künstlerinnen sein könnten.

Kurze Wege in unserem „Fürther Kiez“

Der Heimweg versank im Dunkel. Wieder diese Unschärfe, diesmal hervorgerufen durch den gerade einsetzenden nächtlichen Regen.

Danke auch heute an Roland Glaser für die Fotos!