Atelier PAS
Petra Annemarie Schleifenheimer

Face to Face statt Vernissage

Anlässlich meiner aktuellen Ausstellung „Wenn der Weg unscharf wird, bleibt nur das Hüpfen von Fleck zu Fleck“ im Bistro des Babylon Kino Fürth habe ich mich bewusst gegen eine klassische Vernissage entschieden und mehr für eine etwas persönlichere Form der Begegnung.

Statt an einem einzigen Abend mit vielen Gästen, einem Glas Sekt in der Hand und dicht gedrängt bei der Vernissage zu stehen – manche sagen sogar schmunzelnd: „… mit dem Rücken zum Bild …“ – möchte ich bei dieser besonderen Ausstellung den Austausch anders gestalten: direkter, ruhiger und eben eine Spur anders.


Meine Idee, sozusagen mein „erweitertes Ausstellungskonzept“ ist es, mich während der Zeit bis Ende Juni 2026 mit Menschen zu treffen, die von mir einen nummerierten Bierdeckel erhalten haben. Dieser ist nicht nur die Einladung zu einem persönlichen Gespräch am Bistrotisch, sondern auch auf ein Getränk ihrer Wahl. 

Samstag 09. Mai 2026: Eisschokolade

Mein heutiges Gegenübers entschied sich für Eisschokolade. Schon beim ersten Schluck entstand diese köstliche warme Atmosphäre: dickflüssiger Kakao, gekrönt von einer großzügigen Haube Schlagsahne, dazu Musik aus vergangenen Zeiten. Im Hintergrund liefen die Klassiker, die Beatles – und plötzlich fühlte sich der Samstagnachmittag an wie ein kleiner Ausflug in Erinnerungen.

Versunken im Gespräch: Marianne Ulrich(re.) und PAS

Mein Gast heute: Marianne Ulrich, Puppenmacherin und langjährige Freundin

Während des Gesprächs mit Marianne Ulrich verging die Zeit beinahe unbemerkt. Fast zwei Stunden hatten wir uns bereits unterhalten, bevor wir schließlich doch noch gemeinsam den Blick auf meine ausgestellten Arbeiten richteten. 

Beinahe hätten wir es vor lauter Plauderei, begleitet vom „yesterday“ der Beatles, nicht mehr geschafft, uns über die Idee und die Entstehung meiner Objekte und Fotoarbeiten aus dem Fürther Stadtpark zu unterhalten …