Atelier PAS
Petra Annemarie Schleifenheimer

Die eigentliche Ausstellung


Aus meiner ursprünglichen Idee, auf eine große Vernissage zu verzichten und stattdessen zu kleinen Mikro-Vernissagen einzuladen, entwickelte sich überraschend schnell etwas Eigenständiges. Innerhalb kürzester Zeit waren die ersten Termine vergeben

Umso mehr freute ich mich, als die Ausstellung um einen weiteren Monat verlängert wurde. Aus der ursprünglich geplanten Laufzeit wurden schließlich zwölfeinhalb Wochen voller Begegnungen, Gespräche und gemeinsamer Entdeckungen.

Und das Ende?

Wie so oft kam es schneller als gedacht. In den letzten Tagen hörte ich mehrfach den Satz: „Wir würden doch gerne noch dabei sein …“

Also wurde der Tisch im Babylon ein letztes Mal gut gefüllt. Paddy, die mich sonst durch Trainingsgeräte und über die Fitnessmatte scheucht, war ebenso dabei wie Anbang und Markus, die sich beide augenzwinkernd als „PAS-Fans“ bezeichnen. Schnell entwickelte sich eine fröhliche Runde, in der noch einmal erzählt, gefragt, gelacht und über Kunst gesprochen wurde.

Die überraschende Mikro-Finissage

Eine besondere Überraschung hielt der letzte Abend jedoch noch bereit. Mit Klaus Bode kam ein Gast, den ich seit mehr als vierzig Jahren kenne und mit dem ein Wiedersehen längst überfällig war. Der Nürnberger Galerist begleitete meinen Lebensweg schon über so viele Jahre. So endete der „unscharfe Weg“ ganz unerwartet mit einer ebenso persönlichen wie unterhaltsamen „Mikro-Finissage“.

Rückblickend zeigt sich für mich:
Nicht die Eröffnung war das eigentliche Ereignis dieser Ausstellung, sondern die vielen Begegnungen dazwischen. Die Gespräche am Tisch, die gemeinsamen Blicke auf die Arbeiten und die Zeit, die dabei entstand. Vielleicht lag genau darin die eigentliche Ausstellung.