Erfindung einer KunstPerson, 2018
- Künstlername aus den Namen der an der Art Week beteiligten Künstler:innen zusammengesetzt
- Keywords aus den Texten des Ausstellungskatalogs
- Telefonat / Audio und Brief der KunstPerson Fadin
Im Rahmen eines Seminars zur Art Week 2018 in Berlin erhalten alle Teilnehmer:innen die Aufgabe, eine künstlerische Position auszuwählen und den anderen Beteiligten vorzustellen. Mein Ausgangspunkt ist ein Satz aus dem Ausstellungskatalog:
„Als Folge gesellschaftlicher Konstrukte entstehen Annahmen darüber, wie jemand ist oder zu sein hat.“
Statt eine einzelne künstlerische Position vorzustellen, entwickle ich eine fiktive KunstPerson.
Aus den Namen der in Berlin präsentierten Künstler:innen entsteht FADIN SETHOCH RYMUNET. Ihre Identität formt sich aus Begriffen, Themen und Formulierungen des Ausstellungskatalogs. Die KunstPerson nimmt telefonisch Kontakt zu mir auf und erläutert anschließend ihre künstlerische Arbeit in einem Brief.
Die Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Konstruktion und Wahrnehmung. Aus Namen, Textfragmenten und Erwartungen entsteht eine Figur, die es nie gegeben hat – und die dennoch für einen Augenblick real wird.

nice to meet you
My name is Fadin Sethoch Rhymunet. Artist. Female. Black.
Here you find my story from a meeting in 2018 with the german artist ‚PAS‘ at the Berlin Biennale. „I’m not who you think I’m not“ was the headline of the show.
We met in various exhibition spaces. She read to me from an accompanying text: „Als Folge gesellschaftlicher Konstrukte entstehen Annahmen darüber, wie jemand ist oder zu sein hat.“
listen
what they say about me: