Nachlese: Abschlusskonzert der 52. Kirchenmusiktage

Lilith und Hulda

Ein ganz besonderer Tag war für mich in diesem Jahr der 22. November, der Tag des Abschlusskonzerts der 52. Kirchenmusiktage. Zweierlei geschah an diesem Tag. Zum einem begleiteten zwei meiner Bilder – Entfachte Debatte und Nächtliche Frage –  die Uraufführungen ‚Lilith’ und ‚Hulda‘ als projizierte Lichtbühnenbilder. Beide Texte stammen von Michael Herrschel, vertont wurden sie von Lorenz Trottmann und Dorothea Hofmann, vorgetragen von der faszinierenden Mezzosopranistin Solgerd Isalv, die musikalische Leitung hatte Kirchenmusikdirektorin Sirka Schwartz-Uppendieck.

'Nächtliche Debatte' aus dem Jahr 2014 als Lichtbühnenbild 'Nächtliche Debatte' aus dem Jahr 2014 als Lichtbühnenbild Axel Dinkelmeyer, Hans Gebhard, Halvor Gotsch, Michael Herrschel, Dorothea Hofmann, Solgerd Islav, Petra Annemarie Schleifenheimer, Sirka Schwartz-Uppendieck, Uwe Strübing, Werner Treiber, Lorenz Trottmann, Kevin Wagner Axel Dinkelmeyer, Hans Gebhard, Halvor Gotsch, Michael Herrschel, Dorothea Hofmann, Solgerd Islav, Petra Annemarie Schleifenheimer, Sirka Schwartz-Uppendieck, Uwe Strübing, Werner Treiber, Lorenz Trottmann, Kevin Wagner Uraufführung der Komposition 'Der verlorene Sohn' von Hand Gebhard in der Auferstehungskirche Fürth Uraufführung 'Hulda' nach einem Text von Michael Herrschel, uraufgeführt in der Auferstehungskirche, Fürth Solgerd Isalv vor dem Lichtbühnenbild 'Entfachte Debatte' von Petra Annemarie Schleifenheimer in der Auferstehungskirche Fürth Farbe, Licht, Klang und Wort in der Fürther Auferstehungskirche zu einem Kunstwerk vereint Der Altar der Auferstehungskirche Fürth als Bühne für die 52. Kirchenmusiktage Der Altar der Auferstehungskirche Fürth als Bühne für die 52. Kirchenmusiktage Kunst in der Auferstehungskirche Fürth Kunst in der Auferstehungskirche Fürth Faszinierende Uraufführung in der Auferstehungskirche Fürth Faszinierende Uraufführung in der Auferstehungskirche Fürth Auferstehungskirche, Fürth Kirchenmusiktage 2015, Abschlusskonzert, Lilith Auferstehungskirche, Fürth Kirchenmusiktage 2015, Abschlusskonzert, Lilith

Bildende Kunst und Musik

An dem inspirierenden Dialog von bildender Kunst und Musik so direkt beteiligt zu sein, war eine völlig neue Erfahrung. An dieser Stelle danke ich dafür, dass ich meinen Beitrag zu diesem ungewöhnlichen Abend leisten dürfte. Und ich danke für die vielen lobenden Worte, die mich erreichten. Als Beispiel möchte ich an dieser Stelle meine Künstlerfreundin Luise Galm aus Brüssel zitieren, die ich 2012 in Salzburg an der Sommerakademie kennen lernte. Seither verbindet uns die ganz besondere Freundschaft zweier Künstlerinnen:

Liebe Petra,

Deine Farben dringen ein. Ins Existenzielle. Mit Schönheit und auch direkt und bestimmend. Die Farbenkomposition in „Entfachte Debatte“ sind ein gelungenes Wagnis und Dualität zwischen Rot-braun und leuchtendem Orange mit dem mutig-leuchtenden Hellblau gegenüber! Diese Sprache verwandelt sich in eine sakrale und ehrt mehr als jedes andere figürliche Abbild Musik und Kirche.
Wie gesagt, ich gratuliere der Jury, die Deine Kunst „begriffen“ hat und tiefer hinschaut.

Sehr berührt haben mich auch die folgenden Zeilen der Familie Dr. Weigel-Nurnus aus Fürth:

… ganz herzlichen Dank für die Einladung zum Konzert. Natürlich waren wir gestern in der Auferstehungskirche und ließen uns ganz in den Bann ziehen von der unglaublich spannungsgeladenen Atmosphäre. Ausgesprochen gelungen war die Trias der einführenden Worte, des altarbeherrschenden Bildes und der facettenreichen Musik. Gerade die Gesamtkomposition erleichterte das Verstehehen der Einzelkomponenten. Ganz leise, noch ganz unter dem fulminanten Eindruck des Dargebotenen schlichen wir nach Hause …

Das Konzert in der Presse

Ein besonderes Dankeschön geht auch an die Fürther Nachrichten, die ihren Bericht über das beeindruckende Konzert mit einem Foto illustrierten, das die Mezzosopranistin Solgerd Isalv vor meinem Werk „Entfachte Debatte“ zeigte und es so der breiten Öffentlichkeit zugänglich machte. Mit freundlicher Genehmigung des Fotografen Hans von Draminski darf ich Ihnen die folgenden Bilder präsentieren: